(SKFM KL) Im Rahmen der Qualifizierung und Unterstützung ehrenamtlich Tätiger im Betreuungswesen boten die Betreuungsvereine Kaiserslautern zwei Erste Hilfe Kurse am 16. und 19. März an. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zu vermitteln, um in Notfallsituationen sicher und angemessen handeln zu können.

Der Kurs richtete sich speziell an Ehrenamtliche, die im Betreuungswesen tätig sind und häufig mit älteren, kranken oder hilfebedürftigen Menschenumgeben sind. Gerade in diesem Tätigkeitsfeld können medizinische Notfälle wie Stürze, Kreislaufprobleme oder akute Erkrankungen jederzeit auftreten. Umso wichtiger ist es, dass die Betreuenden in der Lage sind, schnell Erste Hilfe zu leisten.

Geleitet wurde der Kurs von einer erfahrenen Ausbilderin des Deutschen Roten Kreuz, die sowohl theoretische Inhalte als auch praktische Übungen vermittelte. Zu den Themen gehörten unter anderem das richtige Verhalten am Unfallort, das Absetzen eines Notrufs, Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch der Umgang mit typischen Notfallsituationen im Alltag der Betreuungsarbeit wurde praxisnah besprochen.

Ein besonderer Fokus lag auf der aktiven Einbindung der Teilnehmenden. In Kleingruppen konnten sie verschiedene Szenarien durchspielen und so Sicherheit im Umgang mit Notfällen gewinnen. Der Austausch untereinander wurde von vielen als bereichernd empfunden, da auch persönliche Erfahrungen eingebracht werden konnten.

Die Rückmeldungen zum Kurs waren durchweg positiv. Viele Teilnehmende betonten, dass sie sich nun deutlich sicherer fühlen und besser auf mögliche Notfälle vorbereitet sind.

Insgesamt leistete der Erste-Hilfe-Kurs einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Ehrenamts im Betreuungswesen. Durch die Kombination aus fachlicher Qualifikation und praktischer Übung wurde das Vertrauen der Ehrenamtlichen in ihre eigenen Fähigkeiten gestärkt – ein entscheidender Faktor für die verantwortungsvolle Betreuung hilfebedürftiger Menschen.